Dodge will nach Europa  Dodge will nach Europa  Dodge will nach Europa
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 Dodge will nach Europa
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  Hintergrund: Dodge will nach Europa

 

Der Widder kommt



 

Nach Chevrolet will nun auch Dodge zur globalen Marke werden. Im Frühjahr 2006 kommt der zu Chrysler gehörende Hersteller uramerikanischer Pickups und Musclecars mit einem Dutzend Modelle nach Europa - zwei wurden jetzt schon mal vorgestellt.

  
 Dodge will nach Europa
  
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Der Aufwand war lautstark und nicht unerheblich: Zum Livesound einer Rockband enthüllte Dodge nahezu zeitgleich (das Video aus Chicago war wegen des Zeitunterschiedes am Vorabend aufgezeichnet worden) zwei Concept Cars auf beiden Seiten des Atlantiks. In Chicago donnerte der Dodge Nitro auf die Bühne der Auto Show. Und im Marriot-Hotel nahe Londons Flughafen Heathrow fiel der Vorhang für den Dodge Caliber.

Lautstarke Auftritte gehören zu der Marke, unter der die Chrysler Group die Hälfte ihrer Autos verkauft. Chrysler-Chef Dieter Zetsche erinnert sich an sein anfängliches Bild von Dodge: "Pickup Trucks, große Motoren - eine Marke für amerikanische Cowboy-Typen die gerne schnell fahren und schnell leben." Dodge baut Autos für hart arbeitende Menschen, die Spaß daran haben, Spaß zu haben. Die Viper gehört zu diesen Autos. Oder die legendären Dodge Charger, die in den 70er Jahren mit ihren mächtigen HEMI-V8-Motoren in den USA die Stockcar-Strecken ebenso eroberten wie die Fernsehschirme und Kinoleinwände (wer erinnert sich nicht an die legendäre Verfolgungsjagd durch San Francisco in Bullit mit Steve McQueen?). "Die Marke verkörpert eine Lebenseinstellung - sie ist kühn, selbstbewusst und zielstrebig," sagt Joe Eberhardt, Vize-Präsident für Global Sales, Marketing und Service. Insofern ist der Widderkopf als Logo ebenso konsequent wie das Markenmotto: "Pack das Leben bei den Hörnern."

Potenzial Europa

Der Export von US-Fahrzeugen macht für die Chrysler Group bislang nur einen kleinen Anteil am Gesamtgeschäft aus - allerdings einen, der im vergangenen Jahr zum ersten Mal seit 1996 wieder profitabel war. Von den 2004 insgesamt rund 2,2 Millionen verkauften Fahrzeugen wurden nur 165.000 (also etwa 7,5 Prozent) ausserhalb der USA abgesetzt - die meisten Jeeps, Voyager und PT Cruiser. Die Zahl der exportierten Dodge lag unter 10.000. In Europa und da vor allem in Deutschland, so ist Eberhardt sicher, finden sich genügend Menschen, die sich mit den Grundwerten dieser uramerikanischen Marke identifizieren - auf ein Potenzial von 1,1 Millionen Kunden kamen die Marktforscher der Chrysler Group. In einem Segment, das ihrer Meinung nach derzeit von keiner einzelnen Marke angeführt wird.

Immerhin peilt Dodge auf dem alten Kontinent bis 2008 einen Marktanteil von rund einem Prozent an - das wären rund 100.000 Fahrzeuge, die Dodge hier verkaufen müsste. Bis 2007 will Chrysler die Anzahl ihrer außerhalb von Nordamerika erhältlichen Modelle mehr als verdoppeln. Preiswert sollen sie sein, aber bullig in der Optik und bestückt mit "leistungsstarken und gleichzeitig sparsamen Benzin- oder hochmodernen Dieselmotoren". Unter den drei Chrysler-Marken soll Dodge das Einstiegslabel verkörpern.

Im Fadenkreuz

Wie diese Autos aussehen können, dafür sollen die beiden Concept Cars stehen: Der fünfsitzige Nitro als erstes mittelgroßes SUV von Dodge und der fünftürige Caliber, der die Linienführung eines Coupés mit Stärke, Auftreten und Funktionalität eines SUV verbinden und konzernintern den Neon ersetzen soll. Beiden gemeinsam: der charakteristische Fadenkreuz-Kühlergrill.

Angeboten werden sollen die Dodge-Modelle künftig als dritte Marke bei den meisten der schon bestehenden Chrysler- und Jeep-Händlern. "Wir nutzen die bestehenden Händler- und Vertriebsstrukturen," sagt Chrysler-Chef Zetsche.

Vom Timing jedenfalls passt alles zusammen: Zum internationalen Debüt wird Dodge 90 Jahre alt. Oder jung - wie es dem Selbstverständnis wohl eher entsprechen dürfte.

 Text: Jürgen WolffStand: 02.04.2005
 Fotos: Hersteller 
  
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